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Mein Echo

Ich kenne diese Momente, wenn endlich Ruhe einkehrt, nach der man sich so lange gesehnt hat – und es sich trotzdem leer anfühlt, weil man sich selbst darin nicht erkennt. Die Augenblicke, in denen du das Nein fühlst und trotzdem Ja sagst. Wenn die eigenen Kinder zum schmerzhaftesten Spiegel werden und dir die Kontrolle entgleitet.

Selbst dann, wenn du dir trotz deines stressigen Alltags Zeit für dich nimmst. Einen kleinen Self-Care-Moment. Und doch fühlst du eigentlich, dass auch das nicht der Moment ist, in dem du wirklich bei dir ankommst, sondern es nur eine andere Art von Flucht ist.

Da auch hier im Hintergrund das schlechte Gewissen anklopft. Darf ich das überhaupt? Bin ich das wert? Und ein kleiner Teil von dir wartet immer noch auf die Bestätigung von außen, dass wirklich alles so in Ordnung ist, wie es gerade ist. Dass du so richtig bist.

"Om Mani Padme Hum"

Mitgefühl – zuerst mit mir, dann mit anderen

Meine Arbeit fühlt sich für mich nicht wie klassische Arbeit an, sondern eher wie ein innerer Ruf. Alles andere hätte für mich keinen Sinn mehr ergeben. Es geht mir nicht darum, dass ich Antworten für dich habe. Im Gegenteil – ich habe irgendwann gemerkt, dass genau dieses ständige Suchen nach Antworten mich selbst nicht mehr getragen hat. Deshalb geht es bei mir nicht darum, dir etwas zu erklären oder dir einen Weg vorzugeben. Bei mir wird nicht gedeutet und nicht repariert, weil ich nicht glaube, dass Menschen kaputt sind. Ich ziehe auch niemanden durch einen Prozess, für den innerlich noch keine Bereitschaft da ist. Was ich tue, ist benennen, was sichtbar wird, und bleiben. Auch dann, wenn es unbequem wird. Auch dort, wo andere vielleicht schon längst weggeschaut hätten. Menschen tragen Erfahrungen, Muster, manchmal Wunden – und genau deshalb braucht es einen Raum, in dem all das da sein darf, ohne Bewertung. Deinen Weg gehst du immer selbst. Ich stehe nur an deiner Seite und gehe, wenn du möchtest, ein Stück mit dir.

Keiner von uns kommt leer aus diesem Leben – und genau deshalb spreche ich nicht aus Büchern oder Ausbildungen, sondern aus dem, was ich selbst erfahren habe. Ich war lange die Angepasste, die Liebe, die Nette, die, die funktioniert hat. Und ja, manches davon kenne ich auch heute noch. Ich habe früh Verantwortung übernommen, viel getragen und oft mehr gehalten, als mir eigentlich gutgetan hat. Nach außen hat vieles gepasst. Es gab Sicherheit, Struktur und immer wieder auch Erfolge. Und trotzdem war da diese innere Leere, dieses ständige Gefühl von Suche, als würde ich nicht wirklich mein eigenes Leben leben.

 

Mein Kopf war immer in Bewegung, immer auf der Suche nach Antworten. Ich habe ausprobiert, aufgebaut, gewechselt, neu begonnen. Jobs, Ausbildungen, Selbstständigkeit, Familie, Haus – vieles im Außen hat sich gefügt, aber innen blieb etwas unerfüllt. Mein Körper hat mir lange Signale geschickt, die ich gut ignorieren konnte. Bis sie nicht mehr zu überhören waren. Nicht als großer Zusammenbruch, sondern als leiser, konsequenter Weckruf, der immer wieder kam und mir gezeigt hat, dass etwas Wesentliches fehlt. Dass die Ablenkungen nur noch kurz getragen haben.

Genau dort habe ich angefangen, wirklich hinzuschauen. Nicht, um ein besseres oder schöneres Leben zu führen, sondern ein echtes. Mein Leben.

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